Über Neuanfänge und die erträgliche Leichtigkeit des Seins
Anstelle von Kurt Prödel, der seine Lesung aus «Salto» absagen musste, liest Lorenz Langenegger aus seinem neuen Roman «Die Tage zwischen früher und jetzt». Es ist sein siebter Roman und sein vierter um seinen Berner Alltagshelden Jakob Walter. Bei dem läuft das Leben nicht wie geplant. Er verliert seinen Job und will, wie immer, wenn er nicht mehr weiter weiss, wieder einmal zu einer Reise aufbrechen. Doch wegen der Corona-Pandemie sind die Grenzen zu. Nun muss er sich mit seiner Heimatstadt Bern begnügen und sich auf der Suche nach seiner Zukunft auch der Vergangenheit stellen. Also schlendert er durch die Vororte, macht dabei neue Bekanntschaften, intensiviert alte und arrangiert sich mit der Gewöhnlichkeit des Alltags.
Lorenz Langenegger erzählt im neuen Roman über Neuanfänge, den Mut zum Glück und die erträgliche Leichtigkeit des Seins. »Ein Buch wie eine Schiffsreise, mal weht eine sanfte Brise, mal schaukelt es mehr, und immer wieder ändert sich der Blick auf das Ganze. Tröstlich, elegant und lebensklug.« (Zora del Buono)
Lorenz Langenegger: Die Tage zwischen früher und jetzt. Roman, jung&jung, 2026